Am 6. Oktober 2015 organisierte das Institut Marquès eine Pressekonferenz in Barcelona, um die Ergebnisse ihrer Forschungsrichtung über die Auswirkungen der Musik am Beginn des Lebens vorstellen. Daniela Pellegrini und Anna Arnall, beide Mitglieder von Ticapisco, nahmen an diesem Event teil: Daniela als Dolmetscherin für italienisch und Anna als Koordinatorin des Übersetzer- und Dolmetscherteams. Die in Barcelona abgehaltene Veranstaltung wurde über ein Streaming in mehrere Länder übertragen (u. a. Italien, Frankreich und Großbritannien).
Während der Pressekonferenz präsentierten drei Mitglieder des Ärzteteams ihre Untersuchung “Fetal facial expression in response to intravaginal music emission”, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift Ultrasound veröffentlicht wurde. Frau Dr. Marisa López Teijón und Dr. Álex Garcia-Faura, die verantwortlichen Autoren des klinischen Versuchs, erläuterten ihre erzielten Ergebnisse und wurden dabei von Professor Alberto Prats begleitet, Universitätsprofessor für Anatomie und Embryologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Barcelona, der ebenfalls an dieser Untersuchung mitwirkte.

Feto-30-semanas

Bei dieser Arbeit wurde festgestellt, dass bereits ein 16 Wochen alter Fötus in der Lage ist, Musik wirkungsvoll zu hören und darauf zu antworten, sofern diese von der Vagina der Mutter aus ausgestrahlt wird. Die Babys erwiderten diesen Reiz durch Öffnung ihres Munds und dem Herausstrecken ihrer Zunge, also mit Mundbewegungen vor dem Aneignen der Sprache.
Für die Untersuchung wurde ein spezielles Gerät entwickelt, das das Ausstrahlen von Musik von einer Vagina aus mit einer durchschnittlichen Lautstärke von 54 Dezibel ermöglicht, was in etwa einem normalen Gespräch entspricht.
Die Publikation dieser Untersuchung fand ein lebhaftes Echo in den Medien, die über die verschiedenen Anwendungen und Innovationen berichteten, die diese wissenschaftliche Pionierarbeit weltweit mit sich bringt, wie z. B. das Ausschließen von Taubheit im Fötusstadium, das Erleichtern von Ultraschalluntersuchungen oder das Beruhigen der Mütter im Falle von Stress.
Für uns was es eine Freude, an der Verbreitung dieser innovativen Entdeckung mitzuwirken und mit einem Forschungsinstitut dieser Größenordnung zusammenzuarbeiten.

Quelle: http://www.institutomarques.com/noticias.html